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Rückblick:
Mitglieder-Jahresausstellung des "Böblinger Kunstvereins" am 12. November 2005, um 17 Uhr in der "galerie contact" mit dem Thema: "Das Maß aller Dinge", ist in diesem Falle die 70

 

 

Text-Quelle:
Gäubote-Herrenberg:
Jahresausstelung des Böblinger Kunstvereins unter dem Titel "Das Maß aller Dinge": Anmaßung wird in einigen Exponaten angedeutet. Messen, was die Welt im Inneren zusammenhält.

Einem festgelegten Maß ordneten sich die Mitglieder des Böblinger Kunstvereins unter, um an der Jahresausstellung in der Böblinger galerie contact unter dem Titel "Das Maß aller Dinge" teilzunehmen: Für Tafelbilder waren 70 mal 70 Zentimeter, für räumliche Objekte entsprachen 70 mal 70 Zentimeter vorgegeben.
Aus 58 Exponaten entstand eine Schau, die neben einem Überblick über das kreative Schaffen im Verrein auch den Umgang mit einer Idee zeigt. "Das Maß aller Dinge ist der Mensch" so der Homo-Mensura-Satz des griechischen Philosophen Protagoras, diente vielen Teilnehmern als Anregung für ihren Beitrag, in der Vernissagewurde er zum unterschiedlich betrachteten Leitmotiv: Die Performancekünstlerin Svenja Noa Fischer aus Reutlingen gestaltete in einer Abfolge poetischer Bewegungen und gesprochenen und gesungenen Gedanken und Assoziationen sowie nach Art eines Interviews eingestreuter Sätze eine ausdrucksvolle und faszinierende eigene Interpretation des Themas. Die Vorsitzende Gabriele Pfaus-Schiller unternahm in ihrer Einführung eine Annäherung an den Satz des Protagoras. Der meine ja die innere Welt des Menschen, seine Gedanken und Ideen also, die er von der Welt habe. Insofern könne der Mensch durchaus als das Maß aller Dinge gelten. Als sein Denken und Fühlen ihm ja die Welt erst existent mache. Messen, so wird auch in den künstlerischen Beiträgen deutlich, entspricht einen tiefen Bedürfnis des Menschen: Er misst den Wert der Dinge in Zahlen, er vermisst Wirbelstürme und berechnet das Wählerverhalten vor einer Bundestagwahl. So glaubt er erkennen zu können, was die Welt im Inneren zusammenhält und hofft, die Dinge in den Griff zu bekommen. Diese Anmahßung wird in mehreren Exponaten angedeutet. In einer Diaprojektion bezeichnen zwei Mädchen auf einem Maßstab 70 Zentimeter, doch je nach Blickwinkel und Entfernung ändert sich das Maß oder auch nicht! Die Handlungsweisen des Menschen werden ironisiert, der Gedanke steckt dahinter, dass er als Maß ganz und gar untauglich sei. Dies spricht eine vom Regenbogen überspannte Traumlandschaft am Meer an, "unverziert" durch einen echten Möwenflügel, der von der anmaßenden Haltung des menschlichen Maßes zeugt. In sei . . . . .

"Künstlerhaus Böblingen", Programm Sept./Okt. 2005 (Anhang: BBKV-Ausstellungsteam)

Kunstverein für Stadt und Kreis Böblingen zeigt Jahresausstellung in der galerie contact
Bilder im rechten Maß wie Perlen an einer Kette

Böblingen - Unter das Wort "Der Mensch ist das Maß aller Dinge" hat der Böblinger Kunstverein seine am Samstag in der "galerie contact" eröffnete Jahresausstellung gestellt. 70 mal 70 Zentimeter durften Bilder und Objekte messen, die Eingang in die Jahresschau finden sollten. Und so nahm Gabriele Pfaus-Schiller bei jedem eingelieferten Opus den Zollstock zur Hand und maß nach: Nicht immer war das vorgegebene Maß eingehalten worden, nicht immer stimmte das rein messbare mit dem "gefühlten" Maß überein, so die Vorsitzende in ihrer Eröffnungsrede. Wenn allein das Messbare den Wert eines Kunstwerkes ausmacht, dann ist diese Jahresausstellung eine wunderbar homogene Bilderwelt, die auf den Betrachter in der "Draufsicht" außerordentlich harmonisch wirkt. Eine lange Reihe von Bildern wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht. Bei näherem Hinsehen überwindet Bild für Bild das Maß, erfüllt es mit seinem Eigenleben, macht auf sich aufmerksam und will die Blicke festhalten, die sich manchmal schon lösen und sich verstohlen dem Kunstwerk rechts und links zuwenden wollen. "Gleiches Maß für alle Bilder, das ergibt ein Gleichmaß," sagt Gabriele Pfaus-Schiller, und "Kunst muss sich dem Maß unterordnen, aber aus dieser Beschränkung entsteht eine neue Freiheit."
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Dieses einzigartig imposante Bild wurde speziell zum Thema
"70 cm x 70 cm" des "Böblinger Kunstvereins" von der Künstlerin Petra Wenski-Hänisch konzipiert.
"Unendlichkeit am Regenbogenmeer" nennt die Künstlerin ihr Werk. Es handelt von der Endlichkeit und Unendlichkeit.
Mit Hilfe von Grafik, Typografie auf Leinwand und gefundenen Naturobjekten regt die Künstlerin Petra Wenski-Hänisch zum Nachdenken des Betrachters an. Die Bild-Text-Collage ist ein kozeptionell entworfenes Werk und wird Sie im Original begeistern.


Titel: "Unendlichkeit am Regenbogenmeer", Format: 70 x 70 cm mit Motivweiterführung über den ca. 4,5 cm breiten Rahmen.
Gestaltungselemente: Grafik, Typografie auf Leinwand, gefundene Naturobjekte.


Detail: "Unendlichkeit am Regenbogenmeer"

Materialien: Leinwand, Sand, Muscheln, Seegras, Mövenflügel.

Bild-Quelle:
Privatarchiv
"WH-KUNST"

Mehr Info zur Künstlerin Petra Wenski-Hänisch finden Sie unter www.geschenkekunst.de

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